Das Manifest

Warum Atlaron.
Warum jetzt.

Ein Brief vom Gründer — warum Europa eine eigene Plattform für agentische KI braucht. Und warum wir sie bauen.

Unternehmenssoftware hört auf, ein Produkt zu sein, das man kauft — und wird zu etwas, das man baut. Atlaron ist die Plattform, auf der Europa diese Software baut: souverän, EU AI Act-konform, code-first. KMU nutzen fertige Agenten in 30 Minuten. Entwicklerteams bauen vollständige KI-Produkte in Tagen statt Quartalen. Beides auf einem Fundament.

Was ich gesehen habe

Drei Jahre.
Dieselbe Diskussion.

Ich habe in einem Konzern eine globale KI-Organisation aufgebaut. Etwa hundert Mitarbeitende. GenAI an über zwölftausend Beschäftigte ausgerollt. Zweistellige Millionen-Euro Produktivitätsgewinne pro Jahr. Und drei Jahre lang dieselbe Diskussion geführt.

Es geht immer um Effizienz. KI-Piloten in bestehende Aufgaben einzelner Mitarbeiter, Schritt für Schritt geprüft, wo sich Effizienzen heben lassen — und letztlich, wo Personal abgebaut werden kann. Im selben Atemzug die Frage: *Aber das KI-Budget müssen wir auch sparen, oder?* Beides gleichzeitig. Das ist die Falle.

Wenn wir bestehende Strukturen einfach automatisieren, vervielfältigen wir nur unsere Ineffizienzen. Das eigentliche Spielfeld ist ein anderes: wie organisieren wir Arbeit neu — mit KI als Voraussetzung, nicht als nachträglichem Sparwerkzeug. Strukturen, Prozesse, Organisationen müssen neu gedacht werden.

Nicht die KI nimmt uns die Jobs weg — sondern die Wettbewerber, die KI besser einsetzen als wir.

Was ich Vorständen heute sage.

Dafür braucht es ein Fundament, das Enterprise-Ready ist: KI-Agenten, die Workflows über Stunden und Tage autonom ausführen — mit eingebauter Compliance, mit Guardrails, mit unveränderlichen Audit-Trails. Nicht Chatbot-Spielzeug. Nicht zusammenklickbare Workflows in einer No-Code-Oberfläche. Sondern ein Exoskelett für Menschen und Organisationen, die KI als Wettbewerbsvorsprung verstehen — nicht als Personal-Abbau-Programm.

Genau das baue ich.

Die These

Software hört auf,
ein Produkt zu sein.

Vom monolithischen Säulen-Bau zur modularen Komposition

Vierzig Jahre lang war Unternehmenssoftware etwas, das man kaufte. SAP, Salesforce, Oracle. Großes Versprechen, langes Projekt, Standardprodukt mit anpassbaren Feldern.

Das endet gerade. Mit Large Language Models und KI-Agenten wird Software etwas, das man baut — schnell, individuell, für den eigenen Vorgang. Nicht weil sich jeder ein 12-monatiges Entwicklungsprojekt leistet. Sondern weil das Bauen selbst zur Frage von Tagen wird.

„Buy“ wird zu „Build“. Aber jemand muss das Fundament bauen, auf dem alle anderen bauen.

Atlaron ist dieses Fundament — für Europa.

Der Bruch

Drei Verschiebungen.
Eine Lücke.

Drei Dinge haben sich gleichzeitig bewegt — und sie verstärken einander.

01

LLMs ernst nehmen.

Sprachmodelle sind gut genug geworden, um echte Arbeit zu übernehmen. Nicht spielerisch. Wirklich.

02

Coding-Agenten bauen.

Claude Code & Co. bauen komplette Anwendungen in Tagen. Der Engpass ist nicht mehr Entwicklerzeit — sondern klare Spezifikation und sauberes Fundament.

03

Der EU AI Act ist da.

Wer KI im Unternehmen betreibt, braucht Risikobewertung, Schutzschichten und lückenlose Nachweise. Nicht später. Jetzt.

Was Europa fehlt: eine Plattform, auf der man das alles kann — souverän, sicher und schnell — ohne sich an US-Hyperscaler zu binden.

Die Vision

Zwei Bewegungen.
Ein Fundament.

Atlaron bedient zwei Bewegungen gleichzeitig — und beide stützen einander.

Ein Fundament, viele Anwendungen
Bewegung A — Bauen

Entwicklerteams bauen ihre Branche.

Anwaltskanzleien, Krankenhäuser, Fertigung, Beratung. Entwickler schreiben die Geschäftslogik. Compliance, Sicherheit, Skalierung übernimmt das Fundament.

Tage statt Quartale
Bewegung B — Nutzen

KMU setzen fertige Agenten ein.

Knowledge Manager, Document Manager, Personal Assistant. Anmelden, verbinden, loslegen. Keine Entwickler, kein IT-Projekt.

30 Minuten statt halbes Jahr

Beide brauchen dasselbe: ein Fundament, das die schwierigen Probleme einmal löst — sodass alles darüber sie nicht mehr lösen muss. Das ist die Definition eines Betriebssystems.

Der Burggraben

Warum das nicht
einfach jemand nachbaut.

Vier Dinge in Kombination — einzeln aufholbar, gemeinsam ein Vorsprung.

Atlaron-Burggraben: europäisches Bauhandwerk auf solider Festungsbasis
01

Compliance-Tiefe

Der Gründer kennt die europäischen AI-Act-Standards aus der Standardisierungspraxis bei CEN/CENELEC und ist Mitglied im EU AI Act Advisory Forum. Wir kennen die Vorgaben — und denken weiter.

02

Operative Erfahrung

Aufbau einer globalen KI-Organisation mit ~100 Mitarbeitenden, GenAI an 12.000+ Beschäftigte ausgerollt, zweistellige Millionenbeträge produktiver Wertschöpfung pro Jahr.

03

Code-first, nicht No-Code

Saubere Typen, deklarative Annotationen, keine Magic. Genau das, was Coding-Agenten brauchen, um auf einem Fundament exponentiell schneller zu bauen.

04

Souveränität als Default

EU-Hosting ist keine freischaltbare Option — es ist das einzige, was wir machen. Für regulierte Branchen ist das keine Präferenz, sondern Voraussetzung.

Vier Dinge einzeln sind aufholbar. Alle vier gleichzeitig — und mit Live-Beweis (LawNexus) — ist der Burggraben.

Der Markt

Kein Nischenmarkt.
Die Architektur der nächsten Dekade.

≥ 100 Mrd €
Enterprise-KI in Europa
2-stellig %
Jährliches Wachstum
> 80%
Heute zu US-Anbietern

Heute fließt der überwältigende Teil zu US-Anbietern — weil es keine ernsthafte europäische Alternative gab. Wir treten an, das zu ändern. Mit zwei Bewegungen, die einander verstärken:

LawNexus beweist, dass das Fundament funktioniert — seit Mai 2026 im Pilotbetrieb bei einer süddeutschen Kanzlei für Fluggastrechte. Nächste Verticals entstehen in Pilotpartnerschaften mit Branchen, in denen Compliance und Souveränität keine „nice-to-have“ sind: Krankenhäuser, Versicherungen, Verwaltung, Fertigung.

Parallel: KMU rollen die fertigen Agenten aus — jede aktive Organisation macht das Fundament wertvoller für die nächsten Vertical-Builder.

Für Investoren Wir bauen das Fundament. Wir sprechen mit ausgewählten Partnern, die das Vorhaben mit aufbauen wollen.
Pitch anfragen →

Die Frage ist nicht, ob es eine europäische KI-Plattform geben wird. Die Frage ist, wer sie baut — und wann.